Unsere Schule - ein Ensemble

63. GrundschuleUnsere Schule ist ein Ensemble in jeglicher Beziehung. Nur wenn alle an Erziehung und Bildung Beteiligten gemeinsame Ziele verfolgen und miteinander harmonieren, können Projekte ins Leben gerufen werden, wie das Unsrige.

Bei uns lernen ca. 480 Schüler. Integriert in diese Gemeinschaft sind etwa 45 Jungen der 3. und 4. Klassen des Kreuzchores. Unser Schulgebäude ist 140 Jahre alt und fordert somit ständig zur Verbesserung der Lern- und Lebensbedingungen für unsere Schüler heraus. Eine Aufgabe, der wir uns gern verschrieben haben und bei der wir eine tatkräftige und konstruktive Unterstützung unserer Elternschaft erfahren dürfen.

 

Die Dominanz des musisch-kulturellen Bereiches hat an unserer Schule Tradition.

Inhaltlich ist unser Projekt so aufgebaut:

Jeweils in der Klassenstufe 1 wird eine Klasse gebildet, in der besonders interessierte und talentierte Kinder zusammengefasst werden und eine spezielle musische Ausbildung erfahren. Sie bilden einen eigenen Chor unter der Leitung von Frau Sebastian-Bertsch, welcher über vier Jahre geführt wird. Außerdem bekommen die Klassen 1 und 2 pro Woche eine Stunde Instrumentalunterricht. Dieser wird von Studenten der Hochschule für Musik im Rahmen ihrer Ausbildung durchgeführt mit Unterstützung ihrer Dozenten. Nach den Oktoberferien beginnt für die Kinder der jüngsten Musikklasse das Instrumentenkarussell. Dort steht den Schülern eine Auswahl von bis zu sechs Instrumenten zur Verfügung. Diese dürfen sie probieren, um sich nach etwa 6 Wochen für eins zu entscheiden. Danach setzt der gezielte Unterricht ein, der über zwei Schuljahre durchgeführt wird.
Nach Ablauf der 2. Klasse entscheiden die Eltern, ob die Instrumentalausbildung privat fortgeführt werden soll.

Ab dem 2. Ausbildungsjahr stellen die kleinen Musiker einmal wöchentlich in einem Klassenorchester ihr Können unter Beweis.

Obwohl den Kindern viele zukunftsweisende Wege damit geebnet werden, steht die allseitige Bildung eines jeden Kindes im Vordergrund. Unser Ziel ist es, das Interesse an Kunst und Musik zu wecken, den Kindern durch Kenntnisse Zugang zu diesen Bereichen zu verschaffen, ihre künstlerische Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit zu entwickeln und ihnen bei einer niveauvollen Freizeitgestaltung behilflich zu sein.

Jedes einzelne Kind steht im Mittelpunkt und kann sich entsprechend seinen Neigungen betätigen. Alle Kinder der 1.und 2. Klassen, die Musikklassen ausgenommen, lernen im Rahmen des Unterrichtes auf der Flöte zu spielen. Außerdem gibt es zahlreiche andere Angebote, von Lehrern oder Honorarkräften geleitet, die die Kinder nutzen können und Verknüpfungen zum Unterricht bieten. Dazu gehören zum Beispiel:
Ballettunterricht, Computerkurse, Chorbühne, Theatergruppe, Schach, Malerei und Grafik, Experimentieren, Natur entdecken und verschiedene Sportgruppen. Außerdem werden die Kinder ab Klasse 1 an die Fremdsprache Englisch herangeführt. Ein reiches Angebot an Kinderliteratur steht unseren Schülern in der Schulbibliothek zur Verfügung.

Unseren Kindern Lebensfreude zu bereiten, sie fit und gesund zu erhalten und gleichzeitig fundiertes Wissen zu vermitteln, ist unser Ziel.

Die Bedeutung des Sports an unserer Schule bedarf einer besonderen Erwähnung, denn er nimmt, getragen von der Begeisterung der Kinder, einen großen Raum ein. Die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen gehört zu den Höhepunkten im Laufe des Schuljahres. In Klasse 1  erhalten die Kinder Eislauf- bzw. Skateunterricht und in Klasse 2 eine Schwimmausbildung.
Der Name unserer Schule - Johann Gottlieb Naumann -  widerspiegelt die Inhalte unseres Projektes und stellt gleichzeitig den Bezug zur unmittelbaren Heimat der Kinder, zu Blasewitz, dar. Dieser Name verpflichtet uns, dass die musisch-kulturelle Bildung unserer Schüler niemals zu kurz kommen darf.

Warum gibt es an unserer Schule keine täglichen Hausaufgaben?

  • Das Erteilen und Kontrollieren von Hausaufgaben kostet wertvolle Zeit, die dem Lernprozess im Unterricht verloren geht.
  • Kinder, denen das Lernen schwer fällt, profitieren von der so gewonnenen Zeit und erfahren eine individuelle Zuwendung während des Unterrichts.
  • Nach einem anstrengenden Schultag, der bis in den frühen Nachmittag reicht, bleibt den Kindern mehr Gelegenheit bei Sport, Spiel, Aktivitäten des Hortes und in AG´s ihren Interessen und Neigungen nachzugehen und Sozialkompetenzen zu entwickeln.

Welche Hausaufgaben behalten ihre Berechtigung?

  • gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Lernen von Gedichten, Liedern, Malfolgen u. ä.
  • Sammeln von Materialien und Vorbereiten von Vorträgen
  • Anfertigung von Berichtigungen
  • Lesen von Büchern

Wie werden die Kinder auf den weiteren Bildungsweg vorbereitet?

  • Aneignung von Lern- und Arbeitstechniken
  • Entwickeln einer selbständigen Arbeitsweise
  • Fördern des Selbstbewusstseins und der Freude am Lernen
  • Zusätzliche Fördermöglichkeiten am Vormittag auf Klassenstufenbasis und bei der Klassenleiterin

    So, wie Ihr Kind den Übergang vom Kindergarten zur Schule bewältigt hat, wird es auch nach der 4. Klasse den Wechsel in die weiterführende Schule meistern und sich auf die zusätzliche Herausforderung "tägliche Hausaufgabe" einstellen.
    Vertrauen Sie den Erfahrungen unserer Pädagogen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, allen Kindern Freude am Lernen zu vermitteln und zu erhalten, damit sie später auf eine interessante Grundschulzeit zurückblicken können, an die sie sich gern erinnern.